Die Ernte der Oliven und                                                                      die Herstellung unseres HellaSan Olivenöls

Bild: Die Handharke zum Auskämmen und schonenden Ernten der Oliven
Die Handharke zum Auskämmen und schonenden Ernten der Oliven

Unter den Oliven-Bäumen werden Planen ausgebreitet. Die Oliven werden mit einer Handharke ausgekämmt, um Bäume zu schonen. Am Boden werden Äste und Blätter aussortiert und dann das kostbare Gut  - die Oliven - in Säcke verpackt.


In der Ölmühle werden die Oliven-Früchte in einen Trichter geschüttet und in einem Spindelgang (hierdurch werden noch mal Staub, Blätter u.s.w. getrennt) ins Mahlwerk befördert und zu einer breiigen Masse zerkleinert. Aus dieser breiigen Masse wird danach durch mechanische Pressung ein Gemisch von Wasser und Olivenöl gewonnen.


Das Ergebnis ist zunächst eine grau / schwarze Flüssigkeit. Durch eine Zentrifuge wird das ÖI von der Restmasse getrennt.


Es ist immer wieder schön anzusehen und spannend, wenn dann der gold-gelb-grüne Saft in den großen Bottich fließt. Hierbei ist immer ein geröstetes Brot zur Hand. Das taucht man in den Strahl und prüft per Gaumen das jeweilige Ergebnis.


Je nach Lage und Jahreswitterung muss man etwa sechs Kilogramm Früchte für ein Kilogramm Öl ernten.

Die Ölmühle, in der unser Olivenöl erzeugt wird befindet sich seit mehreren Generationen im Familienbesitz. Das ÖI wird noch ausschließlich mechanisch gewonnen, die Oliven werden mit zu Brei gemahlen, bevor das Öl aus diesem “erpresst” wird. Alles geschieht im kühlen Herbst, ohne Erhitzung, in Umgebungstemperatur.

Der Lieferant unseres HellaSan Olivenöls ist die Firma Olio Greco S. A. (Homepage: www.oliogreco.gr). Ein lokaler Betrieb in Kranidi – Argolida (Peloponnes), der durch Herrn Nikos Ladas geführt wird und seit mehr als 25 Jahren mit Olivenöl handelt und arbeitet (siehe Bilder oben: HellaSan Chef Rudolf Linek (links) mit Nikos Ladas vor dem Olio Greco S. A. Firmengebäude in Kranidi). Wir haben uns selbst vom hohen Qualitätsstandart in Herrn Ladas Betrieb überzeugt. Olio Greco S. A. liefert auch in die USA wo für Olivenöl strenge Einfuhrvorschriften gelten.

Das hier abgefüllte HellaSan Olivenöl ist somit zertifiziert nach ISO 22000 und der Betrieb Olio Greco S. A. hat durch seine hohen Standards bereits einige Awards gewinnen können.

Das Native Olivenöl Extra [Extra Virgin] der Firma Olio Greco S. A. wird aus Oliven hergestellt, die auf Freigütern bei  Kranidi Argolis auf dem Peleponnes in Griechenland wachsen. Hierbei handelt es sich um eine seit 1966 durch Entscheidung der Europäischen Union geschützte Ursprungsbezeichnung (s. pdf unten).

Seit Mai 2014 besitzt Olio Greco S. A. ein spezielles Zertifikat von Agrocert, der griechischen Organisation, die befähigt ist, das Siegel „Geschützte geografische Angaben” zu verleihen.  Außerdem hat der Betrieb Olio Greco S. A.  seit 2008 eine Goldmedaille des Ministeriums für Landwirtschaft und der Europäischen Union für Olivenöl aus der Sorte „Manaki” erhalten (s. Bilder unten).


Das native Olivenöl Extra (also HellaSan Olivenöl) wurde nach dem in Deutschland entwickelten Verfahren „Flotbel“ mit dem 2-Phasen-System ohne Zugabe von Wasser in der Olivenmühle gewonnen. (Info: Bei der Flotation handelt es sich um ein Trennverfahren - fest-flüssig oder flüssig-flüssig Trennung - bei dem Dichteunterschiede ausgenutzt werden. Dabei weisen die abzutrennenden Partikel eine geringere Dichte als die Flüssigkeit, von der sie abgetrennt werden, auf.)


Olio Greco Olivenöl (also HellaSan Olivenöl) ist ungefiltert und bleibt ein perfektes, natürliches Olivenprodukt.


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Deutsche Übersetzung der oben stehenden GOLDMEDAILLE FÜR DEN GESCHMACK an das native Olivenöl extra NATIVES OLIVENÖL EXTRA AUS KRANIDI
Zertifikat_OlioGreco_de.pdf
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Zertifikat der Europäischen Komission zur Herkunft des Olivenöls in Griechisch
Zertifikate_OlioGreco_gr.pdf
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Zertifikat der Europäischen Komission zur Herkunft des Olivenöls in deutscher Übersetzung
Zertifikate_OlioGreco_de2.pdf
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Hier finden Sie eine Analyse der natürlichen Inhaltsstoffe des HellaSan Olivenöls:

Myristinsäure
auch Tetradecansäure, ist eine gesättigte Fett- und Carbonsäure. Sie leitet sich von Alkan n-Tetradecan ab. Ihre Salze und Ester heißen Myristate bzw. Tetradecanoate. In gebundener Form als Triglycerid ist sie in den meisten pflanzlichen und tierischen Fetten enthalten. In besonders hohem Maße findet man sie in der Muskatnussbutter, daher der Name Myristinsäure (Muskatnuss, lat. Myristica fragrans). Sie ist in Wasser unlöslich, wohl aber in Alkoholen, Ether und Aceton. Als weitverbreitete Fettsäure wird sie zur Herstellung von Seifen und Fettalkoholen verwendet.

Palmitinsäure (Hexadecansäure)
ist eine gesättigte organische Säure und wird zu den Fettsäuren (=höhere Carbonsäuren) gezählt. Palmitate sind die Salze der Palmitinsäure. Palmitinsäure ist bei Zimmertemperatur ein weißer Feststoff, der bei 63 °C schmilzt.
Palmitat ist in vielen Lebewesen ein Haupt-Zwischenprodukt des Stoffwechsels, aus dem alle anderen Fettsäuren für den Aufbau von Fettreserven in Form von Glyceriden hergestellt werden. Die Biosynthese von Palmitat erfolgt in der Lipogenese aus kleinen Molekülvorstufen in einem sich wiederholenden Prozess, in dem mit jedem Schritt zwei Kohlenstoffmoleküle an die Molekülkette gehängt werden.

Palmitoleinsäure (chemisch: cis-Hexadec-9-ensäure)
ist eine einfach ungesättigte Fettsäure mit 16 Kohlenstoffatomen. Die Doppelbindung befindet sich zwischen C9 und C10 bzw. vom Ende der Kohlenstoffkette aus gesehen am siebten Kohlenstoffatom, es handelt sich somit um eine Omega-7-Fettsäure.
Sie kommt in allen tierischen Geweben vor, in besonders hoher Konzentration ist sie in der Leber enthalten. Die Biosynthese geschieht ausgehend von der Palmitinsäure mittels des Enzyms Delta-9-Desaturase.

Palmitoleinsäure
ist Bestandteil zahlreicher pflanzlicher und tierischer Fette (Milchfett, Depotfett, pflanzliche Öle). Macadamianussöl, und Sanddornöl enthalten sie in sehr hoher Konzentration von 22 bzw. 40 % und Gevuinanussöl.

Heptadecansäure
die Margarinsäure (griech. μάργαρον márgaron ‚Perle‘), nach IUPAC n-Heptadecansäure, gehört zur Stoffgruppe der Alkansäuren. Es ist eine gesättigte Fettsäure mit einer ungeraden Anzahl von Kohlenstoffatomen, nämlich 17.

Stearinsäure
(n-Octadecansäure) ist eine gesättigte Carbon- und Fettsäure. Ihre Salze und Ester heißen Stearate.

Ölsäure
kommt als Bestandteil der entsprechenden Triglyceride in fast allen natürlichen (pflanzlichen und tierischen) Ölen und Fetten vor. Einen besonders hohen Anteil an Ölsäure besitzen z. B. Palmöl, Rapsöl (68 %), Olivenöl (55-80 %), Traubenkernöl (15-20 %), Erdnussöl und besonders Sonnenblumenöl (sogenannte High-Oleic-Sonnenblumen - Sorten mit 80 - 93 %).

Linolsäure
ist eine zweifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen. Ihr wissenschaftlicher Name ist (cis,cis)-Octadeca-9,12-diensäure. Sie gehört zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren und ist von Linolensäure zu unterscheiden.

Arachinsäure
(n-Eicosansäure) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der gesättigten höheren Fettsäuren. Sie kommt mit Glycerin verestert in verschiedenen Ölen und tierischen Fetten vor, so zum Beispiel in Erdnussöl (1 %), Kakaobutter, Sojaöl (2 %), Sonnenblumenöl (1 %) und Rapsöl.[4] Es ist ein weißer flockiger Feststoff, welcher unter normalen Umgebungsbedingungen stabil ist. Der Name Arachinsäure leitet sich vom griechischen Wort Arachis für Erdnuss ab

Behensäure
(n-Docosansäure) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der gesättigten höheren Fettsäuren.